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Newsletter Juni 2026

Liebe Bruderholzhofkund*innen,

Einmal Schwitzen reicht für diesen Juni wohl nicht mehr aus. Die im Mai gestartete Erdbeersaison hat im Juni sowohl ihren Höhepunkt als auch ihr Ende gefunden, zudem konnten wir der Kirsch- und Essigfliege noch einige Kirschen vor der Nase weg schnappen, die wir sogleich eingekocht und eingefroren haben. In einer ruhigeren Zeit werden wir feine Konfis draus fertigen. Zugleich ist das Gemüse salopp gesagt, abgegangen wie s’Zäpfchen und einige Heu- und eine erfreuliche Gerstenernte konnten wir ebenfalls einfahren.

Aufgrund der vielen Rückmeldungen, möchten wir mit einem kleinen Resümé zu den Erdbeeren starten. Beschäftigt haben uns vor allem die Meldungen bezüglich der hohen Preise und der damit verbundene Unmut bei gewissen Kund*innen. An dieser Stelle wollen wir versuchen, Ihnen einen Einblick in den Erdbeeranbau zu geben und etwas Transparenz zur Preisfindung zu schaffen:
Erdbeeren sind selbst im konventionellen Anbau eine sehr aufwändige Kultur. Der grosse Anteil an Handarbeit macht einen Teil des aufwendigen Prozesses aus. So haben wir zum Beispiel mehrere Male das Erdbeerfeld von Hand von Unkraut befreit. Um die Pflanzen vor den Rehen zu schützen, haben wir im Herbst einen grossen Zaun um das Feld aufgebaut. Im Frühling haben wir Stroh unter jede einzelne Pflanzen verteilt, um Schimmel an den Früchten vorzubeugen. Schliesslich nutzten wir dann jeden Tag in der Früh die kühlen Morgenstunden, um die Früchte so frisch wie möglich abzulesen – und falls am Abend noch welche unverkauft blieben, haben wir diese verlesen und eingefroren.
Viele Arbeitsschritte des Anbaus fallen zudem immer in eine Zeit, in der auch sonst im Gemüse, auf dem Acker und auf Wiesen und Weiden viel Arbeit ansteht. Dies ist wohl einer der Gründe, weshalb der Erdbeeranbau vermehrt auf wenige Betriebe verschoben wird, die sich auf diese Kultur spezialisieren und entsprechend in dieser Zeit von keinen oder nur wenigen anderen Kulturen in die Pflicht gezogen werden. Zudem wird oft auf eine Vielzahl an saisonalen, meist minimal bezahlten Arbeitskräften aus dem Ausland zurückgegriffen.
Uns ist es ein Anliegen, den Anbau und so auch die Produktauswahl für Mensch und Natur möglichst vielseitig zu gestalten. Wir bezahlen Löhne in der Höhe von 20.- bis 27.-/Std., was für landwirtschaftliche Verhältnisse – erschreckender Weise – ziemlich hohe Ansätze darstellt.
Entsprechend schlägt sich dieser Aufwand in den Kosten nieder.
Wir möchten an dieser Stelle hervorheben, dass wir Ihnen allen stets dankbar sind für Ihre ehrlichen Rückmeldungen, welche es uns ermöglichen, unser Tun und Walten kritisch zu hinterfragen und mit Ihnen in den Austausch zu treten. Nicht unbeachtet bleiben selbstverständlich auch die Rückmeldungen von allen, die sich an dem unvergleichlichen Geschmack unserer Erdbeeren erfreut haben.
Ein sehr grosser Dank geht an all unsere lieben Ernteherlfer*innen, die uns während der vergangenen Wochen täglich in aller Frühe zur Hilfe geeilt sind und diese Erbeersaison ermöglicht und unsere Runde etwas bunter gemacht haben.

Zack und schon befinden wir uns inmitten der Ernte unserer Sommerfrüchte, die von Zuchettigrün, über Auberginenviolett bis hin zur Tomatenröte in voller Farbenpracht und wärmeliebend – dank tropfend und sprühender Bewässerungen – als reiche Geschmackspalette im Hofladen und auf Märkten erscheinen. Weniger erfreulich ist die anhaltende grosse Trockenheit und Hitze aber nicht zuletzt für unsere Obstbäume, die vielversprechend und reich bestückt aus dem Frühling kamen, inzwischen aber notgedrungen ihre Früchte zunehmend abwerfen und verkümmern lassen müssen, um wenigstens noch lebendig zu überdauern.

Etwas kühler, aber nicht weniger trocken hat es beinahe ein Drittel unserer Kühe, die – wie schon die letzten Jahre – auf der Alp Rischuna im schönen Graubünden weilen. Bald werden sie uns, durch Älplerinnenhand, den ersten Alpkäse und feine Butter bescheren.

Zum Schluss noch zweierlei Sachlichkeiten:
Erstens: Der Schmätzgibegg befindet sich wie jedes Jahr zurzeit in den Sommerferien. Deshalb können wir Ihnen bis am 4. August kein frisches Brot anbieten. Gefrorenes heds solangs hed.
Zweitens: Eine äusserst wichtige Bitte an alle, die noch grosse Gläser von uns zuhause haben (jene der grossen Quark und Joghurts, Sauerkraut und Mirabellen): Bitte retourniert diese! Diese Gläser werden nicht mehr produziert und unser Vorrat schwindet rasant. Es besteht also ein akuter Mangel und Sie können uns etwas Zeit verschaffen, um ein neues, geeignetes Glas zu finden.

In diesem Sinne, grüssen wir bunt und lieb vom Bruderholzhof,

Laura, Flora, Sämy, Isidor und Manuel

Newsletter Mai 2026

Liebe Bruderholzhofkund*innen,

Wo ist die Zeit nur hin? Einmal geschwitzt und schon ist der Juni da!

Schweren Herzens mussten wir uns anfangs Mai von den beiden Wandergesellen verabschieden. Umso freudiger jedoch sind wir darüber, dass unsere Mittagsrunde immer grösser wird und wie aus Wunderhand immer mehr Menschen zu uns kommen, um ein Weilchen mit uns zu arbeiten. Zurzeit ist uns tatsächlich fast jede Hilfe willkommen. Alles wächst wie verrückt, die letzten Aussaaten sind gemacht, die Winterkulturen wie Süsskartoffeln, Kürbisse und verschiedene Kohlarten sind gepflanzt und brauchen immer wieder Zuwendung. Die Gurken- und Peperonisetzlinge sind ebenfalls in der Erde und auch die ersten Zucchettiblüten wurden schon gesichtet. Die Kartoffeln gedeihen prächtig, so wie auch die eine oder andere weitere Kultur.

In unserer Tiefstreu sind auch dieses Jahr wieder eine Horde Schweine eingezogen, die seither mit unserer Molke und allerlei Gemüseresten verköstigt werden.

Hochsaison haben wir jedoch vor allem in den Erdbeeren: Seit gut einer Woche ziehen wir jeden Morgen in der Frühe übers Feld, um die zuckersüssen Beeren zu ernten und frisch in unserem Hofladen und an ein zwei anderen Orten, wie beispielsweise dem LOKAL in Basel, unter die Leute zu bringen.

Eine unerfreuliche Nachricht ist, dass diese Woche (01.06. – 05.06.) unser Bäcker «Schmätzgi» gesundheitshalber ausfällt. Brot gibt es deshalb leider erst nächste Woche wieder.

Die Tage sind lang – der Newsletter kurz.

Wir freuen uns, euch schon bald wieder einmal auf dem Bruderholzhof begrüssen zu dürfen.

Ganz liebe Grüsse,
Laura, Flora, Isidor, Sämy und Manuel

Newsletter April 2026

Liebe Bruderholzhofkund*innen,

Das frühlingshafte Trockenfenster erstreckt sich diesen Monat geradezu zu einer ganzen Glasfassade. Wir konnten dieses gut nutzen: Die Frühjahressaaten wie Sonnenblumen, Leinsamen, Mohn, Linsen sowie diverse Wiesen und Blühstreifen sind gesäht, die Kartoffeln gepflanzt und das erste Silo und Heu ist eingefahren. Obschon das sonnige Wetter uns so einiges ermöglicht hat, würde ein baldiger Regengutsch nicht schaden.

Gepflanzt sind nun ebenfalls die ersten Tomaten und auch das zweite Gemüsetunnel ist jüngst an seinen Sommerstandort gezogen.

Trotz suboptimaler Kulturführung sind die ersten Erdbeeren am Blühen und Gedeihen und auch sonst wächst allerhand Gemüse und wandert in die Laden- und Marktkisten. Seit Kurzem haben wir begonnen, ein wenig Gemüse auf den Markt in Reinach mitzunehmen, gänzlich neu vor allem aber ist, dass wir einen Stand haben auf dem neu ins Leben gerufenen Gmeinimärt in Oberwil. Dieser ersetzt somit unseren Abendmarktstandort im Stallen und findet Mittwochs von 8:30 bis 11:30 Uhr statt. Wir freuen uns, dort viele bekannte und noch unbekannte Menschen begrüssen zu dürfen.

Nach einigem hin- & her-telefonieren und organisieren haben wir endlich unseren Polentamais aus dem Lagersilo abgesackt und in die Mühle gebracht, die uns feine Polenta und Bramata daraus mahlen wird. Die Mühle Landolt liegt im schönen Glarus und macht nicht nur in ihrer Sortenvielfalt einmalige Verarbeitung. So wird der Polentamais inklusive Keimling auf Stein gemahlen, zudem bleibt er glutenfrei. Ab spätestens Juni sind dann Polenta und Bramata bei uns im Hofladen, sowie auf unseren Märkten erhältlich.

Auch im Stall ist einiges los: Die Weidesaison ist in vollem Gange und die ersten Tiere sind auf ihren Sömmungerungsweiden. Unsere beiden Pferde, die Rinder und eine unserer Milchkühe weiden diesen Sommer im schönen Oberbaselbiet auf den Weiden des Betriebes vom Kloster Schönthal.

Über den Jordan hingegen haben wir unsere Kuh Cumung gebracht, die folglich allen Hackfleischliebhaber*innen eine Freude bereiten wird.

Besondere Freude hat uns in diesem Monat der Besuch zweier Wandersleute beschert. Baschdi und Leonardo sind uns an Ostern zugelaufen und haben uns seither nicht nur mit ihrem sonnigen Gemüt die Zeit erhellt, sondern diverse bauliche Arbeiten vorangetrieben. So hat die Getreideaufbereitung an Sicherheit beim Auf- und Abstieg gewonnen, das Haus an Wärmehaltevermögen und der eine oder andere Gülleschacht einen robusten Deckel bekommen.

In diesem Sinne Deckel zu.

Mit lieben Grüssen vom Bruderholzhof,

Isidor, Manuel, Laura, Sämy, Flora

Newsletter März 2026

Liebe Bruderholzhofkund*innen

Zur Feier unseres ersten kollektiven Hofgeburtstages und mit verlässlicher Bruderholzhofpünktlichkeit im Folgenden der Newsletter des Märzen.

Der Frühling wirbelt uns zur Zeit eine weiss-wilde Mischung aus Schneeflocken und Blütenblättern ums Haupt. Zwischen Frostschutz und Frühlingsgefühlen ist beinahe der ganze Hof umringt von Blütenwolken der Steinobstbäume.

Während sich angefangene Winterprojekte und aufdrängende Frühjahresarbeiten in Form von Chaos überall auf dem Hofe türmen, gibt es einen Ort, dem wir einen richtigen Frühjahrsputz gegönnt haben. Mit Hilfe eines Saugbaggers haben wir unsere Güllegruben einmal komplett ausgesaugt und sauber gemacht. Alle drei sind von der kantonalen Obrigkeit, bzw. deren weiss besohltem Vertreter, als dicht befunden worden. Aufregende archäologische Funde können wir an dieser Stelle jedoch leider keine vermerken.

Ebenfalls einmal durchgeputzt haben wir unter Anderem unseren Erdbeeracker. Jedes Pflänzchen haben wir fein säuberlich händisch frei gelegt und hoffen, dass diese nun vollgas in die Höhe wachsen.

Vielerlei Setzlinge trudeln nach und nach ein und wandern in den Boden. Das Tunnel, das bis zum heutigen Tage die ersten Kohlräbli und Sommersalate gewärmt hat, ist bereits an den Tomatenstandort gewandert und wird wohl schon nächste Woche mit selbigen bestückt. Dies eröffnet zwar noch nicht direkt die Tomatensaison in den Ladenkisten, lässt jedoch den Sommer ein wenig am Horizont aufblitzen.

Im Stall kommen die letzten Frühjahrskälber zur Welt, die eingelagerten Futtervorräte gehen steil zur Neige und die Weidesaison der Kühe ist entsprechend eröffnet, was sie beim ersten Weideaustrieb mit ihrem traditionellen Freudentanz gefeiert haben.

Von Herzen Danken wir an dieser Stelle allen mit dem Hof verbundenen Menschen, die uns dieses erste Jahr auf dem Hofe zu Bruderholz so möglich und vergnüglich gemacht haben. Ein Jahr, das uns zum Wachsen brachte und doch auch die unendliche Weite der Luft nach oben aufgezeigt hat. Ein Jahr, das uns Lust auf mehr gemacht und die Ideenküche angeheizt hat, ohne uns jedoch all zu stark den Boden der Realität unter den Füssen verlieren zu lassen. Ein Jahr voller neuer Bekanntschaften und Freundschaften, für die wir von Herzen dankbar sind.

In diesem Sinne, starten wir in unser zweites Jahr auf dem Bruderholzhof, voller Vorfreude auf was auch immer uns dieses bringen mag.

Freudig Grüssen,
Manuel, Flora, Sämy, Laura und Isidor

Newsletter Februar 2026

Liebe Bruderholzhofkund*innen,

So schnell geht es und schon werden die Tage wieder länger, deutlich wärmer und die Arbeit immer mehr. Die Natur beginnt schon grosse Gümpe zu machen: Die Schneeglöckchen und Winterlinge gehen bereits in den Samen, die Kornellkischen blühen leuchtend gelb und nicht nur die Fasnachts-Pfyffen in der Stadt, sondern auch die jene der Vögel werden immer lauter und mehr.
Bei uns auf dem Hof durften wir zwischenzeitlich mit Glockengeläut den kleinen Sohnemann von Laura und Manuel begrüssen und eine Horde frisch geborener Kälber springt aufgeregt im Stall umher.

Im Wald und auf den Weiden sowie auch im Wohnhaus laufen die Winterarbeiten auf Hochtouren, sodass auch im kommenden Jahr unsere Zäune intakt sind und im nächsten Winter alle Beteiligten eine warme Bleibe haben. Die vielen Obstbäume werden geschnitten und ein paar neue gepflanzt; die Frühlingssalatsetzlinge trudeln nach und nach ein und kommen sogleich in den Boden.

So sind die Tage beinahe schon gezählt, bis Boden, Unkraut und Wunschkraut uns alle wieder aufs Land hinaus ziehen. In diesem Sinne starten wir bald voller Elan in die Hochsaison.

Mit freundliche Grüssen vom Bruderholzhof,
Sämy, Laura, Manuel, Isidor und Flora

Newsletter Januar 2026

Liebe Bruderholzhofkund*innen

Von Herzen wünschen wir ein gutes neues Jahr.

Nach zwei Wochen Betriebsferien sind auch wir wieder zurück aus der ziemlich frostig, kalten Winterpause. Die Festtage haben wir genutzt, um als Betriebsleitung an unserem Konzept zu arbeiten und das nächste Jahr zu planen. Einen kleinen Vorblick möchten wir auch Ihnen dazu geben:
Mit Anbruch des neuen Jahres sind wir ab sofort Demeter zertifiziert. Dies wird erkenntlich durch das kleine Orange auf unseren Produkten. Eine weitere Farbveränderung kommt in den Etikettenfarben grundsätzlich auf Sie und uns zu, was wohl eine gewisse Aufmerksamkeit bei der Produktewahl in unserem Hofladen von Ihnen erfordern wird. Der Grund dafür sind mitunter Anfragen von Kund*innen zur besseren Unterscheidung.

In den Grundzügen jedoch bleibt auf dem Bruderholzhof alles beim Alten; die Kühe werden gemolken und ihr Nachwuchs zu Fleisch. Einige Schweine werden im Sommer wieder die Tiefstreu umwühlen und je nach Nachfrage werden auch wieder einige Gänse auf unseren Wiesen weiden.
Die Äcker werden bestellt, das Gemüse gepflanzt, gepflegt und geerntet. Zusätzlich erwarten wir dank unseres Elefantenzaunes eine stattliche Erdbeerernte, die uns und Ihnen den Sommer versüssen wird.

Im Haus und auf dem Hof stehen einige Veränderungen und Arbeiten an, doch der Standort bleibt ganz der Alte. All unsere wertvollen Mitarbeitenden und unsere Lernende bleiben uns ebenfalls erhalten und ein weiteres Hofkind ist unterwegs.

Ab nächste Woche wird der Hofladen wieder mit dem lieblichen Duft vom frischen Brot erfüllt sein.

In diesem Sinne, starten wir mit Freude in die neue Saison und alles was uns mit ihr ereilen wird.

Mit freundlichen Grüssen vom Bruderholzhof,

Flora, Sämy, Manuel, Laura und Isidor

Newsletter Dezember 2025

Liebe Bruderholzhofkund*innen

Weihnachten steht vor der Tür und schon bald werden die Tage wieder länger. Die Gänse sind übers Messer gegangen und zwei unserer Kühe haben jüngst endgültig ins Gras gebissen. Deshalb gibt es, wie bereits angekündigt, diesen Samstag einen Fleischverkauf bei uns auf dem Hof – für alle, die schon lange auf Hackfleisch und Edelstücke warten.

Die Gemüse-Tunnels sind gefüllt mit Nüsslisalat, im Laden gibt es Sauerkraut und Tomatensugo und die Vorräte von Mehl, Quark und Joghurt sind aufgefüllt für die Weihnachtszeit. Unser Bäcker wird in der nächsten Woche wie gewohnt am Dienstag (23.12.), Donnerstag und Freitag Brot backen. Danach gibt es eine Brotpause bis am 13.01.2026.

Unser erstes Kalenderjahr auf dem Bruderholzhof neigt sich dem Ende zu. Wir blicken zurück auf ein bewegtes Jahr. Ein Jahr voller Aussaat, Pflege und Ernte. Einerseits freuten wir uns über eine überaus reiche Kartoffelernte, andererseits fuhren wir eine eher bescheidene Soja- und Dinkelernte ein. Immer wieder erhielten unsere Böden reichlich Wasser – alles in Allem war es ein wüchsiges Jahr. Und es war ein Jahr voller Veränderungen. Es ist und war ein stetes herausfinden, wie wir die Dinge handhaben wollen. So haben wir unzählige Schnittstellen geklärt, die zwischen den Verantwortungsbereichen liegen und fanden heraus, wie wir kommunizieren können und wollen – miteinander und auch mit Ihnen, unseren Kund*innen.
Wie Sie sicherlich bemerkt haben, ist auch das eine oder andere schiefgegangen: So zum Beispiel einzelne schlecht verschweisste Fleischpakete und erst kürzlich, ein Missgeschick mit der Milch, das einige von euch wohl zu schmecken bekommen haben. Wir bitten an dieser Stelle herzlich um Entschuldigung für all diese Unannehmlichkeiten und bedanken uns für die liebevollen Hinweise auf Fehlerhaftigkeiten und das Verständnis für selbige. Wir arbeiten laufend daran, die Zusammenarbeit mit unseren Verarbeitern und auch hofinterne Abläufe zu verbessern.

Auch bedanken wir uns von Herzen bei all unseren Mitarbeitenden, die uns durchs Jahr und den Helfer*innen, die uns in den Spitzenzeiten unterstützt haben. Unser Dank gebührt auch Rina und Andreas Ineichen, die uns voller Vertrauen Ihren Hof übergeben haben, uns wohlwollend begleitet haben und mit Rat und Tat zur Seite standen.

Wir freuen uns auf das kommende Jahr und alles was es mit sich bringen wird. Wir wünschen Ihnen allen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Liebe Grüsse vom Bruderholzhof,

Sämy, Laura, Manuel, Isidor und Flora

Newsletter November 2025

Liebe Bruderholzhofkund*innen,

Kälter und kürzer werden die Tage und die Arbeit verlagert sich zunehmend in den Innenraum. Die meisten Wintersalate sind geerntet und eingelagert und die, die draussen geblieben sind, haben ein Dach bekommen. So sind unsere mobilen Tunnels von den Tomaten, Auberginen, Gurken und Peperoni weg gezogen und schützen nun den Nüsslisalat und andere Winterkulturen vor garstigen Wetterlagen. Zudem wird dem Boden, auf dem die Tomaten gewachsen sind, als Teil unserer Fruchtfolge eine Pause für die Regeneration gegönnt. In unserem Hofladen ist neben vielen feinen Wintersalaten nun also auch die Nüsslisalatsaison eröffnet.

Vor der kalten und nassen Winterzeit haben wir unsere Güllelöcher geleert. Die Bestände auf den Feldern sind inzwischen gross genug, um den Dünger aufzunehmen und im Boden halten zu können. Der Weg war steinig und lief nicht wie geschmiert – nachdem die Steine aus der Güllepumpe und diese wieder geschmiert war, hat es jetzt aber wieder ausreichend Platz in den Löchern – für alles was im Winter anfällt.

Die Kühe weilen nun wieder im weichen Stroh in unserer Liegehalle und die meisten sind auch schon in ihrer verdienten Melkpause, bevor sie im Januar ihren Nachwuchs bekommen. Deshalb reicht unsere Milch zur Zeit nicht für unsere Quark-Produktion aus. Wir ergänzen deshalb mit Milch vom Margarethengut von Daniela und Lukas Rediger.


Pünklich zur Weihnachtszeit werden wir zwei Kühe schlachten. Die eine verkaufen wir als Jungkuh in Einzelteilen. Von der anderen wird es neben einzelnen Edelstücken vorallem Hackfleisch geben. Hierfür führen wir am Samstag, den 20. Dezember ab 14 Uhr einen Fleischverkauf bei uns auf dem Hof durch. Am darauf folgenden Montag, den 22. Dezember sind schliesslich unsere Gänse für alle abholbereit, die eine vorbestellt haben. Auch an diesem Tag wird es noch möglich sein, frisches Fleisch von den Kühen zu kaufen.

Danach geht auch der Bruderholzhof in eine kurze Winterpause. Über die Festtage produzieren wir keine Milchprodukte. Es wird einen Vorrat an Quark und Joghurt im Hofladen haben und es lässt sich auch wie gewohnt gefrorenes Brot in unserer Tiefkühltruhe finden. Von allem «hets solang’s het». Ab dem Montag, 05.01.2026 starten wir dann wieder mit der Produktion. Der Milchautomat wird während der ganzen Zeit mit Milch von unseren Kühen Chumung, Glimmer, Oha und Hürlimann bedient sein.

Auch unser Bäcker gönnt sich über die Festtage eine Verschnaufpause. In der Weihnachtswoche werden sich die letzten frischen Brote dieses Jahres am 23.12., 25.12. und 26.12. in unserem Hofladen finden lassen. Am 13.01.2026 legt er dann wieder los.

Wir wünschen allen eine besinnliche Adventszeit, mit lieben Grüssen vom Bruderholzhof

Isidor, Sämy, Flora, Laura & Manuel

Newsletter Oktober 2025

Liebe Bruderholzhofkund*innen,

Fast schon ist das ganze Laub gefallen, die Felder leeren sich und die goldene Jahreszeit neigt sich dem Ende zu. Die Baumnüsse sind alle gesammelt, getrocknet und sortiert und warten auf die Ölmühle. Der Mais ist gedroschen und getrocknet und wartet auf die Weiterverarbeitung zur Polenta und in unseren Kühlräumen stapeln sich die Kisten voller Lagergemüse.

Gerade so vor dem letzten grossen Regen haben wir das ganze Getreide gesäht bekommen und hoffen, dass es jetzt gut gedeiht.

Die Kälber sind nun alle geschlachtet und das ganze Kalbsfleisch ist ausverkauft. Auch die Gänse sind alle reserviert. Nur vom Schweinefleisch haben wir noch einige Mischpakete anzupreisen, da auch von ihnen die Letzten aus dem Stall weichen müssen, bevor die Weidesaison unserer Kühe endet und diese sich, statt im grünen Gras, im weichen Stoh zur Ruhe legen. Falls jemand also noch jemanden kennt, der vielleicht ja auch jemanden kennt, die noch gerne einen Happen unserer Molkeschweine haben möchte, freuen wir uns über weitere Bestellungen in unserem Webshop oder telefonisch direkt bei uns.

Ganz liebe Grüsse vom Bruderholzhof,

Flora, Sämy, Isidor, Laura und Manuel

Newsletter September 2025

Liebe Bruderholzhofkund*innen,

Der Herbstbeginn macht seinem Namen alle Ehre. Die Baumnüsse rieseln, gemeinsam mit den grossen und kleinen Regentropfen und den ersten Herbstblättern zu Boden. Aus dem Grossteil der Quitten ist Saft geworden und vor unserem Hofladen liegt bereits eine bunte Palette verschiedener Kürbisse.

Zeitgleich mit der Ernte der ersten Nüssen von diesem Jahr, ist bei uns das feine Baumnussöl vom Letzten eingetroffen. Es präsentiert sich in Fläschchen, neben dem säuerlich herben Quittensaft, auf unserem Ladentisch.

Endlich sind in unserem Hofladen auch wieder alle Weizen- und Dinkelmehle erhältlich. Aufgrund eines Missgeschickes bei der Aussaat, bei dem sich Weizen- und Dinkelkörner vermischt haben, konnten wir in diesem Jahr jedoch nur die Hälfte der üblichen Dinkelmenge dreschen, weshalb das Mehl nun teilweise vom Bioknospe Betrieb Gerbehof in Biberen stammt (die jeweiligen Produkte sind gekennzeichnet).

Letzten Freitag starteten wir den diesjährigen Mischpaketverkauf. Die Kälber und damit das Kalbfleisch gehören zu unserem Milchkreislauf und wir sind froh, dieses direkt bei uns ab Hof vermarkten zu können. Ihr habt grosses Interesse und so sind die Pakete schon fast ausverkauft!

Auch die Weidesaison neigt sich langsam dem Ende zu. Die Einstreufläche wurde in den letzten Monaten von den Schweinen gründlich umgegraben und es wird Zeit, dass dieser Platz im Stall wieder frei wird für das Winterquartier der Kühe. Damit wird das Ende der Schweinesaison eingeläutet. So gibt es ab kommender Woche das erste Schweinefleisch in Mischpaketen. Hier haben wir noch einige Pakete zur Verfügung. Wir bedanken uns, wenn Ihr eure Freude an unseren Mischpaketen mit euren Bekannten und Freunden teilt. Vorbestellen könnt ihr in unserem Webshop oder telefonisch (061 401 27 24). Anschliessend sind die Pakete am gewählten Termin bei uns im Hofladen abholbar.

Viele liebe Grüsse vom Bruderholzhof,

Sämy, Isidor, Flora, Manuel und Laura

Newsletter August 2025

Liebe Bruderholzhofkund*innen,

Langsam herbstelt es schon bei uns auf dem Hof. Das Wetter, zunehmend feucht, sodass in den Morgen- und Abendstunden ein sanfter Nebel über unseren Feldern und Wiesen hängt. Die Obstwiesen locken mit ihrer Ernte. Nach einer reichen Mirabellenernte, die uns einige Gläser Konfi beschert hat, sind nun auch die nächsten Zwetschgen und Äpfel reif, bevor eine grosse Völle an Quitten folgen wird. Nach der Wildernte der Brombeeren in unseren Hecken, folgt nun auch die Kornelkirsche in unserem Konfisortiment.

Vor dem erneut grossen Regen haben wir bei guten Erntebedingungen, mit vielen fleissigen Helfenden, unsere drei Kartoffelsorten geerntet: die schöne rotschalige, eher mehligkochende Laura, die festkochende Vita Bella und die ebenfalls festkochende beige-runde Oscar. Alle drei Sorten sind ab sofort bei uns erhältlich.

Nicht nur bei uns, sondern auch in den Bergen ist der Herbst zügig eingezogen und die Besenheide und Heidelbeeren färben die Hänge zunehmen rosa und rot-orange. So ist es schon bald Zeit, dass die Kühe wieder runter ins Tal kommen. Und nach diesem milchreichen Sommer so auch die vielen schmackhaften Alpkäse und ein kleiner Rest feine Alpbutter, den die beiden Älplerinnen mit liebevoller Handarbeit für uns geknetet und geformt haben.


Bei uns unten im Tal schlagen sich sie Gänse ihre Bäuche voll mit Wiesenkräutern und saftigem Fallobst, die Schweine mit den laufend anfallenden Rüstabfällen und unserem Futtergetreide vom letzten Jahr und die Kälber trinken bald schon ihre letzte Milch. Wie jedes Jahr naht somit der Fleischverkauf.

Wie gewohnt schlachten wir jede Woche abwechslungsweise Schweine oder Kälber. Jeweils am Freitag könnt Ihr euer Mischpaket dann frisch bei uns im Hofladen abholen kommen. Die Schweine verkaufen wir viertelweise, ca. 12-15kg Fleisch. Die Kälber verkaufen wir achtelweise, ca. 10-15kg Fleisch.
Das Fleisch ist pfannenfertig verarbeitet, in Portionen für zwei Personen abgepackt, vakuumiert und angeschrieben.

Neu verkaufen wir dieses Jahr zur Festzeit Weihnachtsgänse. Am Montag, 22.12.2025 könnt Ihr diese frisch bei uns abholen.

Für die Bestellung der Fleischpakete und Weihnachtsgänse gibt es neu einen Webshop: Hier gehts zur Bestellung. Für jene, die ihre Bestellung lieber telefonisch bei uns aufgeben wollen, ist selbstverständlich auch das weiterhin möglich.

Mit vielen lieben Grüssen vom Bruderholzhof,

Flora, Manuel, Isidor, Sämy & Laura

Newsletter Juli 2025

Liebe Bruderholzhofkund*innen,

Von den Bäumen leuchtet es zunehmend rot, violett und gelb. Die ersten Äpfel, Zwetschgen und Pflümli sind geerntet und immer wieder im Hofladen und auf dem Abendmarkt in Oberwil Stallen erhältlich. In der Verarbeitungsküche ist auch immer wieder was los: Das erste Apfelmus ist in den Gläsern und die ersten Konfis gemacht und abkömmlich.

Auch die geschmackvollen Tomaten in unseren Tunnels tragen im Moment viele Früchte. Für alle, die auf der Suche nach 2. Klass-Tomaten sind, zum Beispiel für Sugo: Wir verkaufen ab 10kg für 5.-/kg. Bitte per Email oder telefonisch bestellen.


Gerade so vor den Regentagen haben wir das ganze Brotgetreide dreschen können und dank unserer Trocknungsanlage kann es jetzt in unseren Getreidesilos überwintern. Auch das Futtergetreide ist schon fast alles vom Felde.

Auf den Getreideflächen sind gleich schon die nächsten Samen verteilt, Gründüngungen und Wiesen begrünen hoffentlich schon bald die abgeernteten Flächen.

Gepflanzt haben wir auch diverse Wintersalate, Lauch und vor allem aber jede Menge Erdbeeren, die, sofern die Rehe uns nicht alle Pflänzlein weg essen, im nächsten Jahr für eine reiche Ernte sorgen sollen.


Pünktlich zum 1. August bekommen wir den ersten jungen Käse und Butter von unseren Alpkühen aus dem Bündnerland. Wir freuen uns also, euch alten und jungen Alpkäse und feine Alpbutter anbieten zu dürfen. Ab nächster Woche ist zudem der Bäcker Michi wieder zurück aus seiner Sommerpause und das lang ersehnte frische Brot zurück in unseren Körben.

Ebenfalls sind wir ab nächster Woche wieder auf dem Markt in Reinach und freuen uns dort viele bekannte und neue Gesichter zu sehen.

Mit vielen lieben Grüssen vom Bruderholzhof,

Sämy, Flora, Laura, Manuel und Isidor

Newsletter Juni 2025

Liebe Bruderholzhofkund*innen,

Der Sommer heizt uns ordentlich ein. Die ersten Kartoffeln sind bereits geerntet und im Hofladen erhältlich. Im Garten eine Völle an Beeren, die nach und nach erröten und erreifen. An den Bäumen versprechen kleine Äpfelchen und Zwetschgen eine reiche Ernte. Das Getreide färbt sich allerorts zunehmend goldig-beige und auch im Gemüsetunnel sind die ersten Tomaten reif und haben eine schmackhafte Saison eingeläutet.

Etwas weniger heiss haben es fünf unserer Kühe, die Anfang des Monats auf die wunderschöne Alp Rischuna ins Bündnerland gezügelt sind. Hürlimann und Iduna haben ihren drei Kolleginnen, als ortskundige Alpkühe den steilen und durchaus abenteuerlichen Weg hinauf gewiesen und auch prompt ihren Platz im Stall wieder gefunden. Oben an der kühlen Bergluft veredeln sie nun würzige Kräuter und Gräser zu feiner Milch und sorgen dafür, dass wir schon bald wieder frischen Alpkäse in den Hofladen bekommen.

Einzug haben auch bei uns auf dem Bruderholz ein paar junge Genossinnen gemacht. So sind in den Hühnerstall eine Schar kleiner Weide-Gänse gezogen, die ängstlich schnatternd über die Wiese watscheln, sich in ihrem Pool eine Abkühlung gönnen und enthusiastisch ihr Federkleid putzen.

Mit der Wärme sind auch die Sommerferien gekommen und damit die alljährliche Sommerpause unseres Bäckers. Ab sofort gibt es deshalb nur noch gefrorenes Brot, das bei uns in der Gefriertruhe im Hofladen Huhn und Hack zur Seite steht und aufgebacken oder aufgetaut beinahe so hervorragend schmeckt wie frisch. Ab dem 5.August gibt es dann wieder frisches Brot vom Bäcker Michi.

Zudem sind wir seit wenigen Wochen am neuen Abendmarkt in Oberwil, Stallen anzutreffen. Jeden Dienstag von 16:00 bis 19:00 Uhr kann man sich dort mit unseren Produkten eindecken.

So wünschen wir euch allen einen hervorragenden Sommer, mit der einen oder anderen Abkühlung, sei es mit einem Schwumm im kühlen Nass oder bei einem Glacé bei uns im Hofladen.

Mit vielen lieben Grüssen vom Bruderholzhof,

Flora, Laura, Manuel, Isidor, Sämy

Newsletter Mai 2025

Liebe Bruderholzhofkund*innen

Schon ist der erste Monat vorbei und neben dem allmählichen Ankommen und Einfinden auf dem Hof hat sich einiges getan:

Die Kartoffeln, die wir gleich zu Beginn des Aprils gepflanzt haben, krönen bereits die Dämme auf dem Acker. Das Soja ist gesäht und die Gemüsetunnels mit Tomaten und Gurken bepflanzt. Die ersten Siloballen sind gepresst und Heu ist im Stock.

Nicht nur im Grünen ist es bunter geworden, sondern auch bei den Tieren hat es Zuwachs gegeben. Der Hofplatz wird erkundet von der kleinen Bordercolliehündin Toska, die wohl schon das eine oder andere Besucher*innenherz erfreut hat und Inu als Hofhündin Verstärkung gibt.
Die Kühe haben männliche Begleitung vom Birsmattehof Stier E-Moll bekommen, der ihnen ein Weilchen Gesellschaft leistet und für den rindlichen Nachwuchs sorgt.
Im Tiefstreu haben die Säulein Einzug gehalten, die von nun an wieder unsere Molke und Gemüseabfälle verwerten und den Mist vom Winter mal ordentlich Kopf über graben.
Zusätzlich werden wir im Juni zwei Dutzend Gänse bei uns einstallen, die neben den Kühen auf den Weiden grasen werden.

Die Bestellformulare für unser Kalb-, Schweine- und Weidegänsefleisch sind in Bearbeitung. Ihr erhaltet bald nähere Informationen für eure Vorbestellung.


Eine weniger erfreuliche Nachricht ist wohl, dass wir diese Woche unsere Hühner geschlachtet haben. Auf die Eier im Hofladen muss also fortan verzichtet werden.
Eure Nachfrage an Eiern ist gross – der Transparenz halber wollen wir unsere Beweggründe hier deshalb ausführen: Grundsätzlich möchten wir nur Tiere halten, die wir aus unseren eigenen Erzeugnissen füttern können, ohne dass diese die menschliche Ernährung direkt konkurrenzieren. Wir produzieren Getreide für Mehl und Brot im Hofladen. Beim Müllern entsteht ein Ausschuss, welcher als Hühnerfutter verwendet werden kann. Ein Huhn isst am Tag jedoch 120g Getreide. Für die 90 Hühner, die wir bis jetzt hatten, ergibt das mehr als 10kg pro Tag. Das ist weit mehr als unser anfallender Ausschuss. Wir mussten also stets Futter zukaufen und dieses ging nun zu Ende – und somit auch die Ernährungsmöglichkeit der Hühner.
Zusätzlich ist in der heutigen Landwirtschaft die Lebzeit einer Legehenne nicht länger als ein Jahr. Danach nimmt die Legeleistung drastisch ab und es rechnet sich nicht mehr, die Hühner durch zu füttern. Hinter einem solchen Umgang mit den Tieren können wir nicht stehen und für uns ein weiterer Grund, unsere Hühnerhaltung einzustellen.

Es tut uns sehr Leid für diejenigen, die nun auf unsere beliebten Eier verzichten müssen. Als Verweis gibt es alternativ Bioeier zu erwerben auf dem Neuhof in Reinach oder dem Hinterlindenhof in Therwil, sowie beim Biohof Kleiber in Biel-Benken und dem Birsmattehof in Therwil; die letzten Beiden sind auch auf diversen Märkten zu finden.


Für alle Suppenhuhn Liebhaber*innen gibt es ab dem 23. Mai die Chance, eines der Hühner im Hofladen zu erwerben. Zudem gibt es nach wie vor einzelne Rindfleischteile. Bitte wendet euch ans Hofpersonal.

Wir wünschen euch allen einen sonnigen Start in den Sommer.

Viele Liebe Grüsse vom Bruderholzhof,

Laura, Isidor, Flora, Sämy und Manuel

Newsletter April 2025

Liebe Bruderholzhofkund*innen

Wir freuen uns euch mitteilen zu dürfen, dass mit dem April auf dem Bruderholzhof ein grosser Schritt beginnt. Nach einigen Monaten der Gespräche und Findung, wird der Bruderholzhof ab sofort neu von der Bruderholzhof GmbH geführt. Rina und Andreas Ineichen haben damit ihr Lebenswerk in andere Hände gegeben. So besteht die Bruderholzhof GmbH aus Laura Ineichen, Manuel Kaufmann, Sämy Zehnder, Isidor Steinemann und Flora Wittkopf, die sich zukünftig die verschiedenen Arbeiten und Bereiche auf dem Hof teilen werden.

Laura als gebürtige Bruderholzlerin, ist bereits seit einigen Jahren vertraut mit dem Kuhstall des Hofes und hat diesen nun ganz übernommen. Manuel, der gemeinsam mit Laura den Gemüsezweig des Hofes aufgebaut hat, baut diesen weiter aus und sorgt dafür, dass die bunte Palette an Gemüsesorten und Arten sich weiter entfaltet. Sämy, der ebenfalls seit einigen Jahren auf dem Hof als Mitarbeiter und Hofinterner Allrounder tätig war, wird sich weiterhin um Fragen der Technik, der Mechanik und der Getreideaufbereitung kümmern. Isidor, der letzten Winter als Mitarbeiter auf dem Hof tätig war, wird sich von nun an um den Ackerbau kümmern. Flora wird sich nach der baldig eintretenden Mutterschaftspause vermehrt in der Milchverarbeitung einbringen.

Der Bruderholzhof bietet mit seiner Lage, treuen Kundschaft und allem, was bereits aufgebaut wurde, grosses Potenzial in alle Richtungen. Wir freuen uns, dieses weiterhin zu entdecken. Sicherlich werden wir vorerst bedient sein, den laufenden Betrieb zu übernehmen, welcher zu dieser Jahreszeit bereits auf Hochtouren läuft. Und doch gibt es bereits die eine oder andere Veränderung – so befinden wir uns jetzt in der einjährigen Umstellungszeit zum biodynamischen Betrieb.


Fleischverkauf

Neues aus zu probieren beginnen wir ebenfalls mit einem ersten Verkaufstag im April. Da wir drei unserer Kühe geschlachtet haben und diese auch gebührend unter die Leute bringen wollen, wird am Samstag, den 19. April von 10-16 Uhr bei einem bedienten Verkauf Hackfleisch und Hamburger, vorallem aber auch Einzelteile der Jungkuh Yolki feilsch geboten. Wir freuen uns, bei diesem Anlass einige von euch kennen lernen zu dürfen.

Das Hackfleisch und die Hamburger sind bereits ab sofort im Hofladen erhältlich. Noch bis am Montag frisch, bevor sie dann in den Tiefkühler ziehen.

Über allfällige Fragen oder Nachrichten per Mail an info@bruderholzhof.ch oder Anruf 061 401 27 24 freuen wir uns.

Freudige Grüsse vom Bruderholzhof

Flora, Laura, Isidor, Manuel und Sämy