100% Bio!

Unsere Vision

Die biologisch-dynamische Landbauweise ist uns ein Kernanliegen. Darunter verstehen wir, dem uns anvertrauten Land grösstmöglich Sorge zu tragen und dabei möglichst viele und hochwertige Lebensmittel für Menschen aus der Region zu Produzieren.

Der Boden ist die Grundlage. Entsprechend wichtig ist seine Pflege und Erhaltung bzw. Steigerung seiner Fruchtbarkeit; damit auch zukünftige Generationen den Boden nutzen können. Bei der Bewirtschaftung streben wir nach grösstmöglicher Vielfalt. Vielfalt ermöglicht Leben, eine hohe Biodiversität, gesunde Kulturen, ist auch landschaftlich eine Bereicherung und schafft ausserdem wirtschaftliche Resilienz. Verschiedene Tiere bereichern den Hof. Sie sind sehr wichtige Helfer für die Bodenfruchtbarkeit und können zudem verschiedenste Pflanzen z.B. von Weiden und Wiesen in hochwertige, für den Menschen geniessbare Nahrung, umwandeln.

Ein weiteres Anliegen von uns ist, dass der Bruderholzhof ein offener und lebendiger Ort sein kann für verschiedenste Menschen, für Kunden, Vorbeischauende, Schulkinder oder auch Helfende und Mitarbeitende.

Um aus diesem grossen Potenzial – einer sehr vielseitigen Landwirtschaft – das der Bruderholzhof hat überhaupt schöpfen zu können, sind wir mehrere beteiligte Menschen. So haben wir deutlich mehr Kapazität verschiedenste Betriebszweige zu betreiben und zu entwickeln, die grosse Arbeitslast und auch das unternehmerische Risiko breiter auf verschiedenen Schultern abzustützen. Ausserdem möchten wir alle bei unserer Arbeit Verantwortung übernehmen und gemeinsam auf Augenhöhe am Bruderholzhof zusammenarbeiten können.

Als Organisationsform haben wir die GmbH gewählt. Damit haben wir einen guten rechtlichen Rahmen, welcher uns eine möglichst reibungslose Zusammenarbeit ermöglicht; Wir haben darin einen klaren gemeinsamen Zweck und auch potenzielle zukünftige Ein- oder Ausstiege einzelner Gesellschafter*innen sind möglich und vor Allem geregelt, ohne dass der ganze Betrieb dadurch in Frage gestellt wird. Unsere Idee geht sogar so weit, dass wir die Gesellschafter*innen Anteile absichtlich möglichst klein halten möchten, damit der Zugang zur Landwirtschaft auch zukünftig möglichst einfach möglich ist.

Das bedeutet entsprechend, dass wir nicht auf ein Wachstum des Eigenkapitals erpicht sind, sondern einen grossen Teil unserer Vorhaben über z.B. Darlehen finanzieren möchten.

Dies ermöglicht wiederum, dass sich ein grösserer Kreis an Menschen direkt an unserem Hofprojekt beteiligen können, um sich somit aktiv für eine zukunftsfähige Landwirtschaft einzusetzen. Mehr Informationen hier.